Um sich selbst zu finden und zu lieben ist mitunter ein aufregender Weg zu gehen. Aber er lohnt sich.
Kürzlich war ich auf einem Seminar für Selbstentwicklung. Sicher kennen das die meisten von euch aus eigener Erfahrung, was man da so alles Schönes lernen kann. Hier möchte ich eine Übung, besser gesagt eine Begegnung beschreiben, die eine wirklich unglaubliche Auswirkung auf die Selbstliebe hat – und nicht nur auf meine. Es ging darum, die Schönheit in jemand anderen und in sich selbst zu entdecken.
Zusammen mit 300 anderen Menschen sollten wir aufmerksam und ohne Vorurteile unsere Mitmenschen im Raum betrachten und versuchen, hinter unseren Schubladendenken und Vorurteilen in jedem Menschen seine einzigartige Schönheit, sein wirkliches Wesen und seine Wahrhaftigkeit zu entdecken. Kein leichtes Ding.
Nun, nicht jeder vermag in einem fremden Menschen auf einen Impuls hin etwas wirklich Wundervolles oder richtig einzigartiges Wunderschönes zu entdecken – schon im Alltag ist es ehrlich gesagt mitunter schon schwer genug, andere wahrhaftig liebenswert zu finden- vom richtigen „mögen“ mal ganz abgesehen.
Dennoch, ich bin der Menschenliebe aufgeschlossen – gemeinhin geht es mir so, dass ich Menschen eigentlich immer mag. Wirklich. Und zwar sehr. Und fast alle. Da muss jemand schon sehr unmenschlich daherkommen, dass es mich abstößt.